zitat der woche:
„Ich bitte um Verständnis, dass ich im Rahmen meines Hausrechts untersage, dass alle Kolleg/innen ihre Funktion als Darsteller/innen oder Moderator/innen zu eigenmächtigen politischen Äußerungen missbrauchen“
Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters, Lars Tietje, hält nicht viel von freier Rede. In einem internen Schreiben, das der taz vorliegt, drohte er all jenen mit Konsequenzen, die diese Anweisung beim Schweriner Theaterball am vergangenen Samstag missachten sollten. Er werde es nicht dulden, drohte er weiter, dass jemand gegen arbeitsvertragliche Pflichten verstoße
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