: wohin morgen Totenschiff? Yes, Sir!
Morgen findet eine Reise der besonderen Art statt: Ein Tauchgang in das mysteriöse Leben des kommunistisch-anarchistischen B. Traven. Der trug auch noch die Pseudonyme Ret Marut, Traven Torsvan oder Hal Croves. Seine Existenz ist quasi nur durch sein Werk belegt. In den 20er- und 30er-Jahren schrieb er Romane und Erzählungen, zum Beispiel „Das Totenschiff“ oder „Der Schatz der Sierra Madre“. Angeblich wurde er 1919 wegen Mitwirkung an der Bayerischen Räterepublik verurteilt, konnte dann aber fliehen und wanderte nach Mexiko aus. Das neue Buch „Der Feuerstuhl – auf den Spuren B. Travens“ wird das Traven-Rätsel zwar nicht lösen, aber die Buchpräsentation wird gewiss kurzweilig. Drei Autoren und die Bordband Postproletarischer Sänger- und Studentenrat Klampfgruppe Prenzlauer Berg werden in der Wabe (Danziger Straße 101) einen spannenden Abend gestalten. Die Klampfgruppe singt Original-Lieder aus B. Travens Erfolgsbuch „Das Totenschiff“. Als exquisite Delikatesse gibt es B. Traven im Originalton. LH
Wabe, Freitag, 20 Uhr
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