was macht die bewegung?:
Freitag, 8. Januar
Was passiert in Venezuela?Seit einer Woche beherrscht ein Thema sämtliche Medien: Die Demokratie in Venezuela. Mit Juan Guaidó hat sich ein unbekannter Oppositioneller zum neuen Staatschef Venezuelas ausgerufen. Wie geht es mit dem Land auch in der internationalen Politik weiter? Wie sieht das der bisherige Staatschef Nicolás Maduro? Über diese und weitere Fragen wird mit Celeste, Vertreterin der Juventud del Partido Socialista Unido de Venezuela, im Café Commune gesprochen. 18 Uhr, Reichenberger Straße 157
Klassenkämpferische Organisierung im Frauen*KnastIn Deutschland sind die meisten Menschen, die in Frauen*Gefängnissen einsitzen, zur Zwangsarbeit verpflichtet. Doch auch dort gibt es Widerstand. Mit einem Vortrag im FAU-Lokal wird versucht, die Wichtigkeit solidarischer Momente, Aktivitäten und Strukturen sichtbar zu machen. 19 Uhr, Grüntaler Straße 24
Samstag, 9. Januar
Brandenburg CallingNach der Demonstration in Rangsdorf am letzten Wochenende gegen den AfD-Parteitag findet nun eine Protestreise nach Eberswalde statt, um gegen die geplante „Heimatliebe Brandenburg“-Demo zu protestieren. Dahinter verbirgt sich ein Zusammenschluss aus AfD, Identitären und mehr oder weniger organisierten Rechtsextremen. 12.20 Uhr, S+U Bhf. Gesundbrunnen, Gleis 9
Dienstag, 12. Januar
Antirassismus und Antisexismus kombinierenDas Themas Gewalt gegen Frauen* wird zunehmend von rechts vereinnahmt. Im Haus der Naturfreundejugend Berlin wird diskutiert, wie Antirassismus und Antisemitismus in der Debatte konsequent zusammengebracht werden können. 19 Uhr, Weichselstraße 13/14
Weitere Termine finden Sie auf: www.taz.de/bewegung
Die alte und oft verdrießliche Monopoly-Losung „Rücke vor bis zur Schloßallee“, die beim Spieleabend nicht nur den fiktiven Kapitalruin bedeuten, sondern auch die Stimmung des Abends kosten kann, wird in Kreuzberg in der Skalitzer Straße (und nicht nur hier) zur gelebten Realität. Geht es nach dem Willen der IDEAL Versicherung, soll an der Ecke zur Mariannenstraße ein riesiger Hotelkomplex mit Einkaufszeilen gebaut werden. Das vermiest die Stimmung vieler im Kiez.
Angesichts des schwindenden bezahlbaren Wohnraums wehren sich viele Menschen gegen weitere Gentrifizierungsobjekte. Beispielsweise hat sich die Anwohner*innen-Initiative „NoHostel36“ gegründet und organisierst Proteste gegen das Vorhaben. An diesem Samstag rufen Sie zu einer Kundgebung direkt an der Baustelle auf. Am Sonntag findet zur selben Zeit um die Baustelle eine Infoveranstaltung zu dem Bauprojekt statt (9./10. 2., Skalitzer Str./Mariannenstr., 14 Uhr).
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