piwik no script img

was fehlt ...... das Kaltwasser

Ein Hotelgast verlangt in Düsseldorf von einer Herberge 3.000 Euro Schmerzensgeld, weil er durch zu heißes Duschwasser Verbrühungen erlitten haben will. Das Amtsgericht verhandelt den Fall am 29. April (Az.: 31 C 12351/14).

Die Klägerin aus Göttingen gibt an, sie habe eine angenehme Wassertemperatur eingestellt und sich geduscht. Plötzlich habe die Kaltwasserzufuhr gestoppt und ihr sei extrem heißes Wasser über den Rücken gelaufen. Die Verbrühungen entsprächen Verbrennungen zweiten Grades. Wegen der Schiebetüren habe sie nicht sofort aus der Dusche springen können.

Doof nur, dass sich der Fall im Rheinland und nicht in den Vereinigten Staaten ereignete, dort wäre für die Klägerin sicher ein hübsches Millionensümmchen zusammengekommen. Ein Paradies für Warmduscher. (dpa/taz)

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

0 Kommentare