piwik no script img

was alles nicht fehlt

Pflicht zur Neutralität: Trotz der Aufhebung aller Beschränkungen durch den Turnweltverband (FIG) dürfen die Athletinnen aus Russland und Belarus bei der WM in der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main nur unter neutralem Status, ohne Hymnen oder Flaggen, starten. Das vereinbarten der Deutsche Turner-Bund, DOSB und FIG mit der Bundesregierung. Das Gleiche gilt für die baldige Turn-EM in Kroatien.

Bekenntnis zu Gott: Die deutsche Kugelstoßerin Yemisi Mabry, 27, hat mit ihre- 19,50-Meter-Wurf Bronze und damit die erste deutsche Medaille bei dieser Leichtathletik-EM gewonnen. Die Sensationsolympiasiegerin von Paris musste sich diesmal Jessica Schilder aus den Niederlanden (20,73 Meter) und deren Teamkollegin Jorinde van Klinken (19,64 Meter) geschlagen geben. Ihren Erfolg feierte Mabry mit einem kleinen musikalischen Gottesdienst. Zum Abschluss ihres Interview­marathons sang die gläubige Christin vor einer Reporterschar leidenschaftlich „The Joy of the Lord is my Strength“.

Trump zur Fifa: US-Präsident Donald Trump hat sich hinter den stark in der Kritik stehenden Fifa-Präsidenten Gianni Infantino gestellt. Dieser schrieb nun, nach dem Scheitern des umstrittenen Fifa-Investorenplans, auf seiner Plattform Truth Social, die Fifa begehe einen schrecklichen Fehler, wenn sie aus irgendeinem Grund auch nur erwägen sollte, Infantino abzulösen.

Spiel zu pfeifen: Der somalische Schiedsrichter Omar Artan, 34, der bei der Fußball-WM wegen eines Einreiseverbots im Fokus stand, pfeift nun am Mittwoch den europäischen Supercup zwischen PSG und Aston Villa. Als allererster Nichteuropäer.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen