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was alles nicht fehlt

Sicherer Sport I: Weil Verbände und Vereine im Umgang mit sexualisierter Gewalt oft überfordert seien, schlägt die Vereinigung Athleten Deutschland die Schaffung eines unabhängigen „Zentrums für Safe Sport“ vor. „Der Sport kann und sollte den Kampf gegen Gewalt und Missbrauch nicht allein führen“, sagte Maximilian Klein von der Athletenvereinigung und Mitautor eines 21-seitigen Impulspapiers am Mittwoch. „Der organisierte Sport steht vor der Herausforderung, dass er sich trotz aller Anstrengungen unzureichend selbst beaufsichtigen kann“, heißt es in der Studie. In ihr werden Gewaltenteilung und unabhängige Strukturen gefordert.

Sicherer Sport II: Der Sport­ausschuss des Deutschen Bundestags wird sich am 5. Mai in einer öffentlichen Anhörung mit dem Thema „Physische, psychische oder sexualisierte Gewalt gegen Sportlerinnen und Sportler“ befassen. Das sei eine Konsequenz aus der Turn­affäre um die Chemnitzer Trainerin Gabriele Frehse, der von Sportlerinnen um Weltmeisterin Pauline Schäfer unter anderen psychischer Druck und die Abgabe verschreibungspflichtiger Schmerzmittel vorgeworfen wird. Die Ausschussvorsitzende Dagmar Freitag fordert Standards im Umgang mit Kindern im Leistungssport. „Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt.“ Es dürfe nicht nur Leistung zählen.

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