unterm strich:
Woody Allens Moskau-Auftritt
Wo sich Weltlegenden des Kinos treffen, darfWoody Allen nicht fehlen. Das dachte sich wohl der 89-jährige US-Regisseur, als er sich per Video bei der Internationalen Filmwoche in Moskau zuschalten ließ. Das Filmlegenden-Gespräch, an dem Allen teilnahm, wurde von dem putinnahen Regisseur Fjodor Bondartschuk moderiert. Die russischen Staatsmedien berichteten denn auch fleißig über Allens Bewunderung für das russische Kino. Zitiert wurde Allen auch mit der Aussage, er habe nichts gegen Drehbuchangebote aus Russland einzuwenden. Das ukrainische Außenministerium nannte Woody Allens Moskauer Auftritt „eine Schande“.
Nominiert für Raabe-Preis
Zwei Autorinnen und drei Autoren sind mit ihren Werken für den renommierten Wilhelm-Raabe-Literaturpreis nominiert: Dorothee Elmiger: „Die Holländerinnen“ (Hanser), Annett Gröschner: „Schwebende Lasten“ (C. H. Beck), Jonas Lüscher: „Verzauberte Vorbestimmung“ (Hanser), Thomas Melle: „Haus zur Sonne“ (Kiepenheuer & Witsch), Leif Randt: „Let’s talk about feelings“ (Kiepenheuer & Witsch). Der Preis wird jährlich vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig für ein erzählerisches Werk in deutscher Sprache vergeben. Preisverleihung ist am 1. November.
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