taz Talk über Stadtentwicklung : Quo vadis, Mehringplatz?
Der Mehringplatz in Kreuzberg gilt seit Langem als Brennpunkt. Auch der Umbau des Platzes hat wenig verändert. Was kann hier also noch getan werden? Eine Podiumsdiskussion der taz beim Kultursommer.
Armut, Vermüllung, Gewaltdelikte: Einst als Vorzeigeprojekt des sozialen Wohnungsbaus konzipiert, gilt der Kreuzberger Mehringplatz seit langem schon als „Problemkiez“.
Wann: Do. 11.06.2026, 17:30 Uhr
Wo: auf dem Mehringplatz, Kreuzberg
Eintritt frei
Dabei ist es nicht so, dass „die Politik“ nichts tut. So wurden bis 2022 über 7 Millionen Euro in die Sanierung des Mehringplatzes gesteckt. Seit 2023 gibt es einen Kiezhausmeister als Kooperationsprojekt zwischen Bezirk, Gewobag und Howoge.
Es gibt Gelder im Rahmen des Aktionsfonds aus dem Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt. Und trotzdem: Gebracht hat es wenig.
Doch woran liegt das? Was kann „die Politik“ dagegen unternehmen? Braucht es mehr Polizei und Sicherheitsdienste? Braucht es mehr Geld? Braucht es mehr Druck auf die landeseigenen Wohnungsunternehmen, denen die zum Teil schwer verwahrlosten Gebäude gehören? Oder ist der Mehringplatz einfach nur ein „failed“ Kiez – und wir lassen es bleiben?
Im Gespräch:
🐾 Sevim Aydin, Sprecherin für Mieten und Wohnen der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus
🐾 Markus Liske, Schriftsteller, Publizist, Anwohner des Mehringplatzes und Mitgründer des Revolutionären Anwohner*innen Rats
🐾 Katrin Schmidberger, Sprecherin für Mieten und Wohnen der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus
🐾 Kerstin Wolter, Landesvorsitzende der Linken
🐾 Uwe Rada taz-Redakteur für Stadtentwicklung, und 🐾 Rainer Rutz taz-Redakteur für Inland moderieren diese Veranstaltung
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