taz Talk über Israel nach dem Angriff: „Nach dem 7. Oktober“
Das genozidale Massaker, das die Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel beging, stellt eine Zäsur nicht nur für Israelis, sondern für alle Juden und Jüdinnen dar. Folter, Mord und Entführungen führten nicht etwa zu Solidarität mit israelischen Bürgern und Bürgerinnen, sondern im Gegenteil: Juden und Jüdinnen sahen sich mit einer Entsolidarisierung konfrontiert, einer kalten Anteilnahmslosigkeit, die auch im Kunst- und Kulturbetrieb und an Universitäten ihresgleichen suchte. In einem Gespräch werden Hintergründe und Analytisches des Sammelbandes „Nach dem 7. Oktober“, der Essays und Analysen unter anderem zum politischen Diskurs nach dem Massaker durchleuchtet, des Schriftstellers Doron Rabinovici sowie der Herausgeberin und taz-Redakteurin, Tania Martini, besprochen und diskutiert. Jan Feddersen moderiert das Gespräch.
Di., 30. 1. 2024, 19 Uhr im Livestream. Die Veranstaltung wird ausschließlich live gestreamt: taz.de/talk
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen