piwik no script img

taz Talk mit Valentin GroebnerUnser aller Gefühlskino

Historisch noch zu nah? Nein: Wir werfen einen Blick zurück auf die 1980er Jahre mit Valentin Groebner, „einem der interessantesten Historiker der Gegenwart“ (taz FUTURZWEI). In seinem Essay „Gefühlskino. Die gute alte Zeit aus sicherer Entfernung“ seziert er die Kraft der Nostalgie und anderer Gefühle. Gefühle wie Nostalgie, Kränkung und Zukunftsangst schaffen Erregungscommunitys, in denen sich Bedrohung und Verlustangst mit dem Vergnügen am Klagen mischen. Das macht sie verführerisch, es ist großes Kino – und alles echt, weil man es ja selbst fühlt. Doch woher kommen die Slogans, Bilder und Drehbücher für solche Affekte? In seinem Buch geht er auf private Forschungsreise in die 80er Jahre und ihr langes Nachleben: Groebner ist Autor und Professor für Geschichte mit Schwerpunkten im Mittelalter und der Renaissance an der Universität Luzern.

taz Talk am Montag, 29. 4. 2024, um 19 Uhr live im Stream. Mehr Informationen zum Talk und zu den anderen kommenden Events: taz.de/talk

Eine Koalition, die was bewegt: taz.de und ihre Leser:innen

Unsere Community ermöglicht den freien Zugang für alle. Dies unterscheidet uns von anderen Nachrichtenseiten. Wir begreifen Journalismus nicht nur als Produkt, sondern auch als öffentliches Gut. Unsere Artikel sollen möglichst vielen Menschen zugutekommen. Mit unserer Berichterstattung versuchen wir das zu tun, was wir können: guten, engagierten Journalismus. Alle Schwerpunkte, Berichte und Hintergründe stellen wir dabei frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade jetzt müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Was uns noch unterscheidet: Unsere Leser:innen. Sie müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Es wäre ein schönes Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen