taz Talk meets Buchmesse: Holger Marcks, Maik Fielitz: Digitaler Faschismus

Ein Gespräch mit Holger Marcks und Maik Fielitz über ihr Buch „Digitaler Faschismus“ zu Mythen und Techniken rechter Propaganda.

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„Die sozialen Medien sind die größte Propagandamaschine der Geschichte", behauptete der britische Komiker Sascha Baron Cohen. Wie recht er damit hat, zeichnen der Sozialwissenschaftler Holger Marcks und der Konfliktforscher Maik Fielitz in Ihrem neuen Buch „Digitaler Faschismus" nach.

Wann: Fr. 16.10.2020, 19 Uhr

Wo: Livestream via YouTube

Kontakt: taztalk@taz.de

 

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Sie untersuchen die Mythen und Techniken der rechten Propaganda im Zeitalter ihrer digitalen Reproduzierbarkeit. Vom Spiel mit Ängsten, Bullshit, Verwirrung und Hass und wie die digialten Netze diesem Spiel als perfekter Motor dienen. Wie gefährlich sind die sozialen Medien, wie wirkungsvoll ist die demokratische Gegenrede an diesem Ort und wie kommen wir aus dem Ganzen wieder heil heraus? Die beiden Autoren sprechen im taz Talk über ihre Analysen, moderiert von Doris Akrap, Redakteurin der taz am Wochenende.

Maik Fielitz ist Konfliktforscher mit Schwerpunkt Rechtsextremismus. Am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena forscht er zu rechtem Online-Aktivismus und Möglichkeiten seiner Eindämmung. Außerdem arbeitet er für das Institut für Friedensforschungs- und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH).

Holger Marcks ist Sozialwissenschaftler mit Schwerpunkt Radikalisierung. Seit 2013 forscht er in wissenschaftlichen Projekten, zunächst an der Goethe-Universität Frankfurt zu Dynamiken des transnationalen Terrorismus, seit 2018 am IFSH zu rechtsextremer und islamistischer Online-Propaganda.

Das Buch „Digitaler Faschismus" ist im Dudenverlag erschienen.

Anregungen und Fragen nehmen wir mit Freuden entgegen über taztalk@taz.de.