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taz🐾lageEine unerschöpfliche Quelle

Die ersten Frauen sind da, genauer: das Buch „Erste Frauen“ vom Verlag Edition Einwurf. Seit 2019 schreiben die Journalistinnen Alina Schwermer und Elke Wittich alle vier Wochen im Sportteil der taz ihre Kolumne, die genau davon handelt: von Frauen, die in der großen Welt des Sports Erste waren, erfolgreiche oder gescheiterte Pionierinnen.

Am Rande der Buchmesse, im traditionsreichen Club Voltaire in Frankfurt am Main, haben Alina Schwermer und Elke Wittich am Sonntag ihr Werk vorgestellt. Die Kolumne ist so gut und so beliebt, dass es kein Wunder ist, dass ein Verlag auf sie aufmerksam werden musste.

Die allerallererste Frau, um die es ging, war Annie Edson Taylor, die als erster Mensch überhaupt in einem Holzfass den Sturz die Niagarafälle hinab überlebte. Taylors nachträglicher Ratschlag, den man ihr als Pionierin gewiss glauben kann: nicht zu empfehlen.

Große Wirkung hatte die Kolumne, die an Alfonsina Strada erinnerte, bis zum heutigen Tag die einzige Radsportlerin, die ganz offiziell an einer großen Männer-Rundfahrt teilnahm – am Giro d’Italia 1924. Die Geschichte ist so aktuell, dass dieser Tage das Puppentheater Magdeburg über Strada ein Stück auf die Bühne brachte.

„Als wir 2019 in der Tageszeitung taz die Kolumne ‚Erste Frauen‘ über feministische Kämpfe im Sport begannen, haben wir längst nicht so groß gedacht“, schreiben die beiden in der Einleitung. Mittlerweile sind es sieben Jahre, in denen jeden vierten Donnerstag im Monat die „Ersten Frauen“ erscheinen. Und auch noch weiter erscheinen werden: „Schnell war klar, welch unerschöpfliche Quelle vor uns lag.“ (makr)