taz🐾lage: Time to say… stay!
18 Monate sind rasend schnell vergangen, und wie es aussieht, muss die taz sich von einer herausragenden Kollegin verabschieden. Vorerst zumindest.
Heute ist Raweel Nasirs letzter Tag als taz Panter Volontärin. In ihrem Volontariat ist sie durch vieles aufgefallen: durch ihre feindlichen Geburtstagsgrüße an die „Harry Potter“-Autorin JK Rowling, ihre Berichterstattung über rassistische Polizeigewalt, durch ihren Nachruf auf die „Sex and the City“-Fortsetzung „And just like that“ oder ihre tragende Rolle bei der feministaz.
Neben starken Kommentaren ist Raweel Nasir dem Autoren – der sein Volo bereits am Montag beendet hat – mit ihrer lustigen und herzlichen Art aufgefallen, dadurch, Züge nur wenige Augenblicke vor dem Schließen der Türen betritt und vor allem damit, sich wirklich nichts zu scheißen. „Dein Witz und dein Mut, den Finger in die Wunde zu legen wird fehlen“, schreibt eine Kollegin treffend. Nicht nur in der taz, sondern auch den etwas eingestaubten Laden der Hamburger Henri-Nannen-Schule hat Raweel aufgemischt und damit auch interne, strukturelle Schwachstellen aufgezeigt.
Das Ende ihres Volos stößt in der taz auf große Resonanz: Zahlreiche Glückwünsche, vor allem aber auch traurige Abschiedsnachrichten trudeln noch in diesem Moment ein. Der Tenor ist, wenig überraschend, vor allem der Wunsch danach, dass Raweel bleibt.
Deswegen ein Appell an alle Leitungspersonen: Wenn man in der taz einen Platz für irgendjemanden finden sollte, dann für Raweel. Da wird doch wohl was möglich sein, oder?maf
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