taz🐾lage: Linke tageszeitung wird zum Bestseller
Irgendwann wurde es den Sicherheitsleuten zu bunt. Zu oft blockierte die sich ständig neu bildende Menschentraube den Durchgang zur großen Bühne der Messe. Absperrbänder wurden herbeigeschafft, wer nicht mehr hinter die Absperrung passte, musste weitergehen, den Gang freimachen. Am Freitag war es am taz-Stand auf der Leipziger Buchmesse, Halle 5, rappelvoll: Autorin Veronika Kracher las aus ihrem neuen Buch „Bitch Hunt“ über digitale Misogynie, vor ihr saßen und standen zahllose Zuhörer:innen.
Immer im März lädt Leipzig zur Buchmesse. Auch für die taz ist das seit vielen Jahren ein Pflichttermin, zu dem wir mit über zwei Dutzend Kolleg:innen aus Verlag und Redaktion anreisen, Abotresen und Lesebühne inklusive. 31 Buchtalks und ein preiswertes taz-Probeabo warteten diesmal auf interessierte Menschen. Allerdings konnte von Wartezeit keine Rede sein. Vom Eröffnungstag an bestürmten uns die Besucher:innen und sorgten ständig für volle Gänge.
Die taz schien in einem besonders anziehenden Licht zu strahlen, was auch die 400 Probeabos bezeugen, die binnen vier Tagen über den Abotresen gingen. Ein neuer taz-Messerekord! Aber woher rührt diese Anziehungskraft der taz? Was haben wir diesmal anders gemacht als sonst? Ehrlich, wir wissen es selbst nicht. Aber wir haben eine Theorie: Die Menschen suchen offenkundig nach Einordnung, nach Orientierung und vielleicht auch nach intellektuellem Halt in besorgniserregenden Zeiten. Bei der taz werden sie fündig. (msc)
taz-Buchtalks jetzt im Stream:taz.de/buchmesse
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