taz🐾lage:
Zusammen am Wahlabend
Am kommenden Sonntag stehen die Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen an, und es könnte ungemütlich werden. Die AfD rechnet mit großer Zustimmung in beiden Bundesländern. Spannend bleibt auch, wie sich das BSW als Newcomer-Partei schlägt.
Viele Beobachter*innen befürchten das Schlimmste: Ein weiterer Rechtsruck in den ostdeutschen Ländern, der das politische Klima im gesamten Land verändern könnte. Wem der Gedanke an die ersten Hochrechnungen Unbehagen bereitet, muss den Wahlabend nicht allein verbringen.
Am kommenden Sonntag findet daher ab 19 Uhr ein taz Talk anlässlich der Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen statt. Die taz Redakteur*innen Simone Schmollack und Jan Feddersen diskutieren mit Reporter*innen und Redakteur*innen der taz aus Berlin, Dresden und Erfurt sowie mit Menschen aus der Zivilgesellschaft. Sie fragen sich, wie stabil die politische Brandmauer noch ist und wie der politische Umbruch zu bewerten ist.
Die Teilnehmenden des Talks besprechen auch, welche Fragen die Zivilgesellschaft bewegt und was für Sorgen und Ängste sie angesichts des prognostizierten Rechtsruck haben. Die Gespräche werden live auf dem YouTube-Kanal der taz gestreamt. Wer mag, darf per Chat mitdiskutieren.
Janice Lieb
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen