südwester: Klimaschutz on demand
Das baden-württembergishe Start-up-Unternehmen Flyvbird bietet seit einem Monat am Flughafen Münster/Osnabrück Flüge on demand an, sprich auf Nachfrage. Klimaschützer:innen, wir erinnern uns, das sind die Menschen, die versuchen, die Erderwärmung zu stoppen, finden, dass Inlandsflüge keine sonderlich gute Idee sind. Aber Flyvbird ist nicht von vorgestern, deswegen haben sie da schon eine Antwort: Ab 2029 wollen sie auf hybrid-elektrische Flugzeuge umsteigen. „Hic rhodus, hic salta“, ruft der südwester, der vor langer Zeit Latein gelernt hat und ja auch zu den unverbesserlichen Klimaschützern gehört. Was ist heute mit dem Klimaschutz, will er also sagen, und darauf hat Flyvbird eine klare Antwort gegeben. Bislang ist kein einziges Flugzeug gestartet. Flyvbird hat nämlich zu wenige.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen