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südwesterHast du mal ’ne Antwort?

Die Internetplattform abgeordnetenwatch.de ist nicht unumstritten. Bür­ge­r:in­nen können dort Abgeordneten online Fragen stellen, wobei es in der Vergangenheit Par­la­men­ta­rie­r:in­nen gab, die „abgeordnetenwatch“ Kommerzialisierung vorwarfen. Gelegentlich waren es solche, denen die Plattform hohes Engagement bei ihren Nebentätigkeiten und nicht so hohes bei den parlamentarischen Aufgaben bescheinigt hatte. Egal. Ebenfalls umstritten ist die Hufeisentheorie, wonach extremistische Kräfte am linken und rechten Rand mehr miteinander gemeinsam haben als mit der demokratischen Mitte. Nun hat „abgeordnetenwatch“ ausgerechnet Alexander Wolf von der AfD und den Co-Parteivorsitzenden der Linkspartei, Jan van Aken, zu Co-Schlusslichtern unter den Abgeordneten aus Hamburg gekürt. Beide haben keine einzige Anfrage beantwortet. Der südwester, linkslastig wie er ist, will helfen und rät dem Abgeordneten van Aken mit einer einfachen Frage zu beginnen, nämlich der von Thomas M. vom August: „Wie wollen Sie die Aktionärskultur in Deutschland ausbauen und fördern?“ Antwort: Gar nicht.