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südwesterVerbunden

Hölle war gestern: Wenn nicht mal im Jenseits drohende Endlosstrafe sonntags noch den Laden füllt, müssen neue Wege, nun, begangen werden. Während sie bei den Reformierten schon seit einer gefühlten Ewigkeit gongmeditieren und herumtanzen ums Goldene Achtsamkalb, steht die katholische Kirche, auch theologisch, vor der größeren Herausforderung. Ist es postmoderne Beliebigkeit, wenn kommenden Sonnabend die romtreue St. Marien-Kirche in Hamburg-Altona einlädt zur dann auch noch interreligiösen Gehmeditation für Frieden und Klimagerechtigkeit? Oder schlicht dem Religionsstifter gemäß? „Wir gehen sehr langsam und schweigend“, lesen wir. „Mit jedem Schritt und Atemzug verbinden wir uns in Liebe mit der Erde unter unseren Füßen, mit dem Himmel über uns sowie den Menschen vor, hinter und um uns“, „für einen sicheren Ablauf“ setzt man aber doch auf „die Hamburger Polizei“.