piwik no script img

südwesterDieseldiebin

An einer Tankstelle an der A7 bei Hildesheim hat am Samstag eine Autofahrerin 47 Liter Diesel getankt. Anschließend ging sie zum Kassierer, teilte ihm mit, dass sie nicht bezahlen werde und fuhr davon. „Dreiste Dieseldiebin“ schreibt die Deutsche Presse-Agentur dazu, aber nur, weil das viele D’s auf engem Raum sind, heißt es nicht, dass es stimmt. Wozu macht sich die Frau die Mühe, dem Kassierer ihre Zero-Euro-Politik mitzuteilen? Weil Sie PR-Profi ist. Und weil sie das Geld für ein E-Auto braucht, das die Politik nicht länger sponsert. Schade nur, dass sie das Schild, das sie letzte Nacht geschrieben hat, im Auto vergessen hat. „Erst wenn der letzte Diesel abgewrackt ist, werdet ihr merken, dass man Geld essen kann.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen