piwik no script img

südwesterGerettet

Schlimm ist es geworden mit der Spaltung der Gesellschaft. Vom gewohnten und also nur von Unmenschenhand zu verändernden Kinderbuch-Text bis zur schrecklich komplizierten, nämlich gender-paritätischen Wetterlagen-Benamsung ist plötzlich alles politisch, man findet sich ja gar nicht mehr zurecht! Woker Wahn also war zu befürchten, als dieser Tage die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Namen zu vergeben hatte für zwei neue Bötchen. Sie heißen nun aber gar nicht geschlechtsneutral „Kim“ und „Toni“ oder so, sondern ganz wie früher „Helene“ und, äh, „Jürgen Horst“.

Mit reinem Gewissen wissen

Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen