südwester: Jäger-Fürsorge
Die niedersächsische Landesregierung hat beschlossen, den Wolf in das Landesjagdrecht aufzunehmen. Damit rückt die Jägerschaft zum ersten Ansprechpartner auf, wenn ein Wolf abgeschossen werden soll. Heißt das, dass nun harte Zeiten für ihn anbrechen? Dass er dann aufgeschmissen ist ohne seine romantisierenden Unterstützergruppen von StädterInnen, die ansonsten kaum Kaninchen von Hasen unterscheiden können? Aber nein. Wer unter der Fürsorge der Jägerschaft steht, der muss harte Winter und schlechte Ernten nicht fürchten. Da muss der Wolf nur mal das Rotwild fragen, das so freundlich von den JägerInnen durchgefüttert wird. Damit es auch was auch auf den Rippen hat, wenn es zum Abschuss kommt.
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