piwik no script img

schneller vorlaufFliehende Ärzte

Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man ja. Was für „Chicago Hope“ (Sat.1, 22.15) allerdings so nicht stimmt. Der Krankenhausserie, die Zeit ihres Lebens im Schatten von „emergency room“ stand, wird jetzt auch in Deutschland der Stecker gezogen, die Lebenserhaltungssysteme werden abgestellt. David E. Kelley, der vorsichtigen Schätzungen zu Folge für etwa 500 Prozent des Gesamtaufkommens an amerikanischen Fernsehserien verantwortlich ist, wird damit leben können. Wir ehrlich gesagt auch und wenden uns weniger Ersprießlichem, dafür aber umso Lehrreicherem zu: „Wir waren böse“ (WDR, 22.30 Uhr), klingt schon gut und ist der Titel einer Doku, die die Geschichte einer gescheiterten Flucht dreier Ärzte und bekennender Christen aus der DDR erzählt. Ihre vermeintlichen Fluchthelfer stellten sich als Stasi-Schergen heraus, und die Ärzte landeten im Knast.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen