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schluss mit gemütlich20.000 Bänke in Berlin

Der Berliner Wahlkampf mag sich um wichtige Themen drehen – die der Mieten, der Wohnungsnöte usw. –, aber keine Partei fordert das Nahe­liegendste für die Lust am ­metropolen Miteinander: Bänke. Solche zum Sitzen. Und nicht allein die, an denen man an Tram- oder Busstationen Platz nehmen kann. Sondern: Bänke in Parks, an Straßen. Kleine Stadtmöbel, die zum Verweilen und Gucken einladen. Auf dass Gespräche auch zwischen Fremden möglich sind. Fordert aber niemand. Alle (Parteien) haben es eilig und wollen offenbar keine Interieurs. Aber: Installiert sie doch, 20.000 Bänke, das reicht schon.

Jan ­Feddersen, Redakteur für besondere Aufgaben und diese Seite. Kuratiert das taz lab und die taz Talks. Seit 1996 bei der taz in Berlin.

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