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Hamburg feiert Umbenennung von kolonial belasteten Straßennamen

Der Arbeitskreis Hamburg Postkolonial feiert am Wochenende die Umbenennung von zwei Straßen in Hamburg-Ohlsdorf, die nach einem Kolonialismus-Profiteur benannt worden waren. Am Sonnabend (16.30 Uhr) sei die internationale Gesprächsrunde „The Long Road to Recognition and Reparation“ in der Kulturfabrik Kampnagel geplant. Am Sonntag (13–17 Uhr) finde das Fest mit Musik, Poetry, Reden und afrikanischen Speisen im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel statt. Zudem werde eine Informationstele aufgestellt.(epd)

Bremen will, dass Verfassungsfeinde keine Beamten werden können

Bremen möchte verhindern, dass Verfassungsfeinde verbeamtet werden. „Gegnerinnen und Gegner unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung haben im Staatsdienst nichts verloren“, betonte Bremens Finanzsenator Björn Fecker (Grüne). Das Beamtengesetz soll entsprechend geändert werden, damit die Behörden künftig Bewerberinnen und Bewerber für den öffentlichen Dienst stärker überprüfen können.(dpa)

Gleichgeschlechtliche Ampelpärchen in Hildesheim dürfen bleiben

Das Verwaltungsgericht Hannover hat die Klage eines Mannes gegen die Hildesheimer Fußgängerampel mit lesbischen und schwulen Paaren als unzulässig zurückgewiesen. Das Gericht könne eine Verletzung der Rechte des Klägers „nicht nachvollziehen“, sagt der Vorsitzende Richter Arne Gonschior zur Begründung. Es sei „überhaupt nicht erkennbar“, dass dieser durch die Ampelmännchen in seinen Rechten verletzt sei, etwa in Fragen der sexuellen Selbstbestimmung. (dpa)

Rechtsextreme Schmierereien an Hamburger Geflüchtetenunterkunft

Nach rechtsextremen Schmierereien an zwei Orten in Hamburg ermittelt der Staatsschutz des Landeskriminalamts. Wie die Polizei Hamburg auf Nachfrage des Evangelischen Pressedienstes bestätigte, haben Täter an einer Unterkunft für Geflüchtete an der

Rahlstedter Straße die Zeichen „SS“ und „88“ hinterlassen. Daneben seien auch Schriftzüge mit den Buchstaben „AfD“ vorgefunden worden. An der Tonndorfer Hauptstraße besprühten Täter Schaltkästen in den

Farben Schwarz, Weiß und Rot. Beide Taten hätten sich in der Nacht auf Freitag vergangener Woche ereignet. (epd)

Hamburger:innen können über Olympia-Bewerbung abstimmen

Die Hamburger:innen können am 31. Mai 2026 über eine Olympia-Bewerbung abstimmen. Das gab der Senat bekannt. „Hamburg setzt bei einer Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele auf Dialog, Beteiligung und die Zustimmung der Hamburgerinnen und Hamburger“, erklärte Sportsenator Andy Grote (SPD). „Unser Anspruch ist ein ausgewogenes, nachhaltiges Konzept, hinter dem die Stadtgesellschaft steht.“(dpa)

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