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Landwirte und Tennet schließen Vereinbarung zum Stromnetzausbau
Für die Einspeisung von Strom aus Windkraft auf hoher See ins deutsche Stromnetz sind zahlreiche neue Stromleitungen notwendig. Um Landwirte für die Nutzung ihrer Flächen beim Bau neuer Stromtrassen angemessen zu vergüten, haben sich der Netzbetreiber Tennet und das Landvolk auf eine Berechnungsgrundlage geeinigt. Beide Seiten schlossen am Donnerstag in Hannover eine „Zukunftsvereinbarung“. Damit solle eine umfassende Vereinbarkeit von Netzausbau und Landwirtschaft sichergestellt werden, sagte Landvolk-Präsident Holger Hennies. Tennet-Chef Tim Meyerjürgens sagte, seinem Unternehmen sei die Würdigung landwirtschaftlicher Interessen beim Netzausbau ein besonderes Anliegen. (dpa)
Niedersachsen und NRW müssen Nitratbelastung in Ems verringern
Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen müssen bessere Maßnahmen gegen die Nitratbelastung in der Ems ergreifen. Der gesetzliche Schwellenwert im Grundwasser werde an vielen Messstellen teils um ein Vielfaches überschritten, teilte das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg am Donnerstag mit. „Das bisherige Maßnahmenprogramm weise Defizite auf, aufgrund derer die beklagten Länder zur Überarbeitung verpflichtet seien“, hieß es zur Urteilsbegründung. Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache ließ der zuständige Senat eine Revision gegen die Entscheidung zu. In Deutschland liegt die Ems zu etwa 70 Prozent in Niedersachsen und etwa 30 Prozent in Nordrhein-Westfalen. (dpa)
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