nachrichten:
Runder Tisch zum kolonialen Erbe gegründet
Die Stadt Hamburg hat einen runden Tisch zum kolonialen Erbe gegründet. Die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte brauche den Dialog und die Teilhabe möglichst vieler zivilgesellschaftlicher Gruppen, sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD) am Mittwochabend im Völkerkundemuseum. Hamburg hatte sich 2014 als erste deutsche Metropole zur Aufarbeitung ihres kolonialen Erbes entschieden und eine Forschungsstelle an der Universität Hamburg eingerichtet. Der nächste runde Tisch soll im Frühjahr 2018 stattfinden. (dpa)
DGB will Zuschüsse für AfD kürzen lassen
Nach dem zeitweisen Ausschluss der Medien beim AfD-Parteitag fordert der DGB Nord, dass der Hamburger AfD die Mittel aus der staatlichen Parteienfinanzierung entzogen werden sollen. Wenn eine Partei wie in einer Diktatur freie Berichterstattung unterdrücke, dürfe sie dafür nicht noch mit Steuergeld aus der Parteienfinanzierung belohnt werden, erklärte DGB-Nord-Chef Uwe Polkaehn am Donnerstag. (dpa)
Ehrbarer Kaufmann löst sich von Handelskammer
Der Verein „Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg“ (VEEK) hat die Zusammenarbeit mit der Handelskammer aufgekündigt. Die Mitglieder des Vereins haben mit drei Gegenstimmen eine Satzungsänderung beschlossen, das berichtet das Abendblatt. Die alte Satzung legte fest, dass der Vereinssitz in der Handelskammer sein muss. Einen neuen gibt es aber bisher nicht. (taz)
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