piwik no script img

„magnus“-Sonderheft zum Thema Aids

Weiße Jeans, schwarze Lederjacke, die Beule in der Hose gut arrangiert: der Schwule auf dem Titelbild des magnus-Sonderhefts „Aids“ erreicht mühelos Weststandard. Nur die graue, bröckelnde Hauswand im Hintergrund läßt auf die beabsichtigte Zielgruppe schließen: Die 40 Seiten starke Sondernummer des Berliner Homomagazins richtet sich an Schwule in der Ex-DDR. Während die westdeutsche Schwulenszene bereits seit zehn Jahren mit der Immunschwächekrankheit konfrontiert werde — so magnus-Redakteur Klaus Lucas —, sei Aids in der DDR „kein Thema“ gewesen. Zudem ließen sich westliche Präventionsstrategien nicht ohne weiteres auf den Osten übertragen. Finanziert wurde das Aids-Sonderheft von den Gesundheitsministerien der FNL und Berlins. Es liegt kostenlos aus oder kann gegen zwei Mark in Briefmarken bei der Deutschen Aids-Hilfe (Nestorstraße 8-9, W-1000 Berlin 31) bestellt werden.

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen