herzensort: 21 Punkte für Gemeinschaft
Im Frühling setzt sich vieles in Bewegung. Nicht nur Igel und Murmeltiere erwachen aus ihrem Winterschlaf, auch Pingpong-Enthusiast:innen trauen sich wieder ins Freie. Sobald die Temperaturen es zulassen, wird die Tischtennisplatte zum regelmäßigen Treffpunkt von mir und meinen Freund:innen.
In Berlin haben wir das Glück, dass sie fast an jeder Ecke stehen. Nach einem langen Tag am Schreibtisch ist eine lockere Partie bei einem Radler für mich perfekt, um den Körper in Schwung zu kriegen. Die Kiez-Platte ist aber nicht nur ein Ort für schweißtreibende Duelle, sondern auch einer für Begegnungen, wo alle willkommen sind, die eine Kelle dabeihaben. Hier kommen Menschen ins Gespräch, die in der oft anonymen Stadt sonst kein Wort miteinander wechseln würden. Etwa, wenn der hilfsbereite Spieler nebenan sich ins Unterholz wagt, um meinen Ball herauszuangeln. Oder wenn wir uns mit fremden Leuten zusammentun, weil es trotz der hohen Plattendichte immer noch mehr Spieler:innen gibt als Plätze für ein Match. Denn für uns klingt nichts schöner als das rhythmische Klacken des Pingpong-Balls. Valérie Braungardt
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen