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editorialEs geht nur mit Kooperationen

Workshop der taz Panter Stiftung zu Klima, Gerechtigkeit und Migration

Was für Hoffnungen und Ängste haben junge Menschen? In welcher Welt möchten sie leben? Über 20 Au­to­r*in­nen, Il­lus­tra­to­r*in­nen und Fo­to­gra­f*in­nen zwischen 18 und 25 Jahren haben sich dazu vor der Bundestagswahl in einem hybriden Workshop der taz Panter Stiftung zunächst online und danach eine Woche lang in Berlin Gedanken gemacht und die Beilage gestaltet, die Sie gerade in Ihren Händen halten.

Es war eine so aufregende wie anregende Woche. Die Nach­wuchs­jour­na­lis­t*in­nen haben die taz-Chefredaktion zum Gespräch getroffen, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, ein Berufscoaching für migrantische Frauen und Einrichtungen der Obdachlosenhilfe besucht. Dazwischen wurde an Texten, Videos und Illustrationen gefeilt, und es gab Impulse von taz-Redakteur*innen zu den ThemenKlima,sozialer Ausgleichund Migration.

Im Laufe der Woche sind wir auf Engagierte und Ex­per­t*in­nen gestoßen, denen ein Aufgeben trotz der Multikrisen nicht in den Sinn kommt. Sie betonen die Wichtigkeit von Kooperationen. Statt des „Wir vs. die“-Narrativs sich austauschen und trotz Differenzen gemeinsame Lösungen suchen – das sind Kernanliegen der taz Panter Stiftung.

Podcast Mauerecho und Gen Z

Teilneh­mer:innen des taz Panter Workshops tauschen sich 35 Jahre nach dem Mauerfall über Ost- und Westdeutschland mit Dennis Chiponda aus. Die Folge (16. 2.) finden Sie unter: taz.de/mauerecho

Zum konstruktiven Journalismus gehört der Perspektivenwechsel; etwa sich bei unserem Besuch einer Notunterkunft in die Lage eines Obdachlosen hineinzuversetzen und dann die systemischen Ursachen für die gesellschaftliche Schieflage herauszuarbeiten. Die Frage, wie wir den vor uns liegenden Herausforderungen gemeinsam begegnen können, zieht sich durch die Berichte und Kommentare dieser Beilage. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Gemma Terés Arilla, Leiterin der taz Panter Stiftung

Ole Schulz, Projektkoordinator der Stiftung

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