die wahrheit: Unser Mann in Pjöngjang
Im Angebot: Ferienjob als amerikanischer Geheimagent.
WASHINGTON afp/taz Wenn demnächst zu Beginn eines neuen Schuljahres das beliebte Aufsatzthema "Mein schönstes Ferienerlebnis" auf dem Stundenplan steht, dann könnten einige spannende Erlebnisse beschrieben werden - zumindest in den USA. Denn der Direktor der Nationalen Geheimdienste, Dennis Blair, bietet 30 jungen Amerikanern für knapp zwei Wochen Ferienjobs bei den Geheimdiensten des Landes an. Dann wird es in einem Aufsatz wohl bald heißen: "Kim Jong Il staunte nicht schlecht, als ich meine Maske herunterriss. Bis dahin dachte er, ich sei der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao. Ich hatte die Spezialanfertigung von unserer Maskenabteilung in Langley bekommen, um bis ins Innerste von Pjöngjangs Machtbezirk vorzudringen. Kim Jong Il rief seine Wachen, doch ich flüchtete mit dem Einmannraketenjet, den ich auf dem Dach geparkt hatte …"
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