die wahrheit: Pudel in Pandafett
Im fernen Land Chinesien steigt aus dem Wok der Dunst, ganz anders als in Schlesien gilt Kochen noch als Kunst.
Im fernen Land Chinesien
steigt aus dem Wok der Dunst,
ganz anders als in Schlesien
gilt Kochen noch als Kunst
Da bringt der Hundefänger
die Ware frisch vom Fang,
auf einem alten Hänger
von der Kuomintang.
Dann duftet neben Nudeln
und Reis im Bambusbett
ein Wurf mit sieben Pudeln
aus heißem Pandafett.
Zum Brutzeln quietschen Stimmen
vom Peking-Opernchor.
Im Suppenkessel schwimmen
drei kleine Labrador.
Die 60-Jahres-Feier
wird so ein großes Fest.
Zum Nachtisch gibts noch Geier
gefüllt mit Schwalbennest.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert