die gute nachricht: Gesundheit von Mädchen weltweit verbessert
Grafik: Rita Eperjesi, Johanna Hartmann, Anna Eschenbacher. Quelle: Plan International Deutschland. Fotos: Unsplash, stock.adobe.com
Mädchen geht es immer besser – zumindest gesundheitlich. Das ergab der neue Weltmädchenindex der Ruhr-Universität Bochum und der NGO Plan International. Er analysierte die Gesundheit von fast einer Milliarde Mädchen zwischen 5 und 19 Jahren in 192 Ländern. Auf einer Skala von 0 bis 100 misst der Index die fünf Indikatoren Sterblichkeit, Blutarmut, Auftreten sexuell übertragbarer Krankheiten, Geburtenrate und Müttersterblichkeit. Je höher der Wert, desto besser die Gesundheit der Mädchen im Land. Fast überall hat sich die Situation verbessert, am deutlichsten in Subsahara-Afrika und Südasien. Das liegt vor allem an der Halbierung der Sterblichkeitsrate und deutlich weniger Geburten von unter 19-Jährigen. Trotzdem sind die Fortschritte ungleich verteilt. Noch immer lebt ein Drittel aller Mädchen in Ländern, in denen ihre Gesundheitswerte sehr niedrig sind. Außerdem hängt Gesundheit nicht nur an der Medizin, sondern braucht reproduktive Rechte, freie Informationen und sexuelle Selbstbestimmung. Lara Wagner
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