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die anderen über grüne graue panther

Die Berliner Morgenpost meint zu den grünen Plänen für eine eigene Senioren-Organisation: Dass die Alten die jüngste Untergliederung der Grünen werden, zeigt, wie sehr die Partei in die Jahre gekommen ist – und mit ihr das Führungspersonal, das sich langsam der Altersgrenze von 60 Jahren annähert. Trotzdem verströmen die Grünen gern ein jugendliches Image, verbunden mit dem Gründungsmythos als Straßenkämpfer oder Friedensbewegte. Grün und alt war bislang nur schwer miteinander in Einklang zu bringen. Seit Samstag ist dies anders. Ein Vierteljahrhundert nach ihrer Gründung vollzieht die Partei einen weiteren Schritt in Richtung deutsche Realität.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung meint: Am Abend der letzten Bundestagswahl wurde ein Mythos geboren: Die Wahl sei gewonnen worden, weil die Grünen so gut abgeschnitten hätten. Und die Grünen hätten so gut abgeschnitten, weil der den Umfragen nach beliebteste deutsche Politiker – Fischer – einen so grandiosen Wahlkampf abgeliefert habe. Das war immer Unfug. Es war aber immerhin eine hübsche Legende. Also darf Fischer noch nicht zur Altenorganisation seiner Partei, sondern muss wieder ran. Sogar nach Leipzig will er, den Montagsdemonstranten den Kampf ansagen. Vielleicht fliegt ein Ei in seine Richtung. Auch das wäre gut für den Mythos.