das wetter:
Alles frei
Niemand hatte sich in das schwierige Thema „Frisch- oder Freigetränke?“ derart tief eingearbeitet wie der Komplexitätsforscher Professor Winfried Wankendonk. Er war ein leidenschaftlicher Befürworter der Bierpause und hatte mehr als eine fruchtbare Diskussion über Sinn und Unsinn der prickelnden Unterbrechung geführt. Seine Gegner unter den Gelehrten hielten ihm allerdings vor, er verführe seine Zuhörer zum ansatzlosen Trinken auf Ex. Wankendonk nahm diese Kritik jedoch entspannt auf, trank hier ein Helles, dort ein Alt zwischendurch, ohne den Faden der Forschung zu verlieren. Auch manches Bäuerchen sollte ihn nicht daran hindern, als Koryphäe des Durstes in die Annalen der Wissenschaft einzugehen. Sein Markenzeichen war der große Schluck, seine Mission das Freigetränk – dafür stand, leibte und lebte Professor Winfried Wankendonk.
Mit reinem Gewissen wissen
Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen