das wetter: Mitunter
„Mitunter ist es manchmal schwierig, ja nachgerade alternativlos.“ Sie seufzte, ließ den Stift sinken, dann setzte sie ihn wieder an. „Mitunter ist es häufig nicht so leicht, ja nachgerade schwierig.“ Ach, Mist, sie hatte den Kuchen im Rohr vergessen! Annaangela sprang von ihrem Sekretär auf und ab. Danieljoachim war auch zu nichts mehr zu gebrauchen, er kam halt aus dem Tiefbau. Über diesen Makel hinaus war den beiden der ständige Gebrauchtwagenverkauf, analog und digital, als Paar und als Staatsform, zunehmend lästig, ja mitunter manchmal nachgerade beschwerlich geworden. Gebrauchtwagen waren auch nicht mehr das, was sie mal waren, sondern mitunter immer häufiger völlig demoliert, ja nachgerade kaputt. Annaangela seufzte erneut tief, dann räusperte sie sich. „Danieljoachim, verlegen Sie jetzt endlich mal im Schlafzimmer das Rohr?“
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen