das wetter: picasso wandert (6):
Picasso nahm die winzige Ampulle mit dem Liebestrank vorsichtig zwischen die Finger und dachte an die mahnenden Worte des bucklig’ Männlein. Just als Picasso weiterwandern wollte, hoppelte ein gar lieblich’ Häschen aus dem Wald und schaute ihn mit rosa Augen an. Picasso stutzte. Dann ließ er den Blick zwischen dem lieblich’ Häschen und der winzigen Ampulle hin und her schweifen. „Ach, gar lieblich’ Häschen, wenn du mich verstehen könntest, wüsstest du, dass ich Amor einen Liebesversuch abringen muss.“ Sprach’s und öffnete den murkligen Korken der winzigen Ampulle. Picasso ließ einen Tropfen auf das Näschen des lieblich’ Häschen rinnen. Prompt leuchtete die buschige Blume …
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen