das wetter: der schwule maat:
„Wie tost die See?“, brüllte der Kapitän seinem schwulen Maat ins rosa Öhrchen, denn die Wogen gischten lautstark gegen den Bug, so dass ein zärtliches Flüstern nicht zum guten Gelingen einer Kommunikation beigetragen hätte. Der schwule Maat zuckte zusammen und antwortete: „Ach geh, gleich hol ich aber das Peitschchen!“ Der Käpt’n brüllte: „Wie bitte?“, und der schwule Maat wiederholte: „Ich hol gleich das Latexpeitschchen, du Schelm!“ Der Käpt’n hatte verstanden. Das Meer war vom Sturm also aufgepeitscht, aber manchmal wünschte sich der Kapitän, sein Maat wäre tagsüber etwas weniger schwul. Nachts hingegen war der Kapitän allerdings wieder sehr zufrieden.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen