piwik no script img

brief des tages

Nur noch ein paar Jahre!

„Steigender CO2-Preis ohne Klimageld: Kaum Akzeptanz ohne Ausgleich“,

taz vom 21. 8. 24

Die Versuche, Erfahrungen aus Wachstumszeiten mit den Notwendigkeiten der Zeitenwende zum Ausgleich zu bringen, misslingen in der Ampel. Zeitenwende ist nicht vornehmlich die Landnahme in der Ukraine, sondern die seit 1992 in Rio verabredete Reduzierung der CO2-Emissionen. Nouripours Feststellung, die Fortschrittskoalition sei im Übergang stecken geblieben, hat aufgerüttelt. Nach Adenauer, Kohl und Merkel wurden Erstarrung und gesellschaftlicher Stillstand registriert. Versäumnisse bei Bahn, Bundeswehr und Schulen sind hinreichend bekannt. Die CDU hat dies nicht eingeräumt, hat sie es überhaupt wahrgenommen? Sie ist heute gestriger als zuvor. Da bleibt Nouripour zukunftsorientiert. Die Anpassung an den Klimawandel, möglichst das Aufhalten der Erderwärmung bleiben die Leitplanken. Haben die Grünen im Sozialen, Psychologischen dazugelernt? Bis 2030 muss die Energiewende auf den Gleisen stehen. Mehr Zeit bleibt nicht. 2032 wird der CO2-Pegel für die Erderwärmung um 2 Grad die 450 ppm CO2 in der Atmosphäre überschreiten.

Klaus Warzecha, Wiesbaden

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen