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Der rot-grüne Senat macht Ernst mit den Fahrverboten. Am Dienstag montierten Arbeiter die ersten Schilder: Lastwagen, die nicht wenigstens die Abgasnorm Euro-VI erfüllen, müssen sich für 1,6 Kilometer der Stresemannstraße eine Ausweichstrecke suchen, ebenso für 580 Meter der Max-Brauer-Allee, wo das auch für PKW gilt. Vorerst sind die Schilder noch durchgestrichen. Der Senat will erst noch die schriftliche Begründung des Bundesverwaltungsgerichts auswerten, in der es darlegt, warum es Fahrverbote für zulässig hält.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen