: Zehn Gebote wanken
London (AFP) – Ehebruch ist nach Ansicht des Anglikanischen Bischofs von Edinburgh, Holloway, die Auswirkung eines „wahllosen Gens“ und damit keine Sünde. Die Menschen seien bestimmt, „ihre Samen zu verbreiten“, heißt es in einer Rede Holloways, die er gestern abend zum Thema „Sex und Christentum“ halten wollte. Fremdgehen ist also eine „tief verwurzelte genetische Sache. Also denke ich, es wäre falsch, Menschen als Sünder zu verdammen, die ihren Instinkten gefolgt sind.“ Holloway, für seine streitbaren Ansichten bekannt, betonte zugleich, daß seine Äußerungen nicht als Freibrief für Seitensprünge zu werten seien.
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