Zahl des Tages: 232 Schlachthöfe
Das Bundesagrarministerium will 232 größere Schlachthöfen verpflichten, Überwachungskameras anzubringen, damit Tierschutzvorgaben besser überprüft werden können. Die Kameras sollen sichtbar installiert werden, sodass die Beschäftigten – anders als bei heimlichen Aufnahmen – ihr Verhalten darauf einstellen können, erläutert das Ministerium der dpa. Erst vergangenen Juli wurden zwei Tierrechtler verurteilt, weil sie heimliche Aufnahmen machten. Die Videos zeigten die äußert qualvolle Betäubung von Schweinen vor ihrer Tötung. Die Krux daran: Die Methode ist legal. Zumindest Verstößen könnte mit der Videoüberwachung dann aber besser nachgegangen werden. Hoffentlich.
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