Zahl des Tages: 152Wetterstationen
An 152 chinesischen Wetterstationen wurden in den vergangenen zwei Wochen Temperaturen von mehr als 40 Grad registriert. Deswegen warnen Behörden in China vor Gesundheitsgefahren – und möglichen Stromausfällen. Bei Hitze kondensiert mehr Wasser, was die Nutzung von Wasserkraft behindert. Auch um die Effektivität von Solaranlagen sorgt sich Peking. Denn: Solarzellen brauchen zwar Sonne, aber laufen am besten bei bis zu 25 Grad Anlagentemperatur. Bei 40 Grad in der Umgebungsluft heizen sich die Solaranlagen auf den Dächern aber noch viel stärker auf. Dann bewegen sich die Elektronen in den Solarzellen schneller, der innere Widerstand erhöht sich und weniger Strom wird erzeugt.
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