Wikileaks-Informant im Gefängnis: Bessere Haftbedingungen für Manning

Bradley Manning, der vermeintliche Informant der Enthüllungsplattform Wikileaks, soll bessere Haftbedingungen erhalten. Zuvor hatte Amnesty diese kritisiert.

Der Druck bleibt: Demonstration für die Freilassung Mannings. Bild: dapd

FORT LEAVENWORTH dapd | Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning erhält bessere Haftbedingungen. Der US-Soldat werde im Militärgefängnis Fort Leavenworth zusammen mit etwa zehn weiteren Häftlingen untergebracht, erklärte Leiter Dawn Hilton am Donnerstag.

Manning wurde erst kürzlich nach Fort Leavenworth im US-Staat Kansas verlegt. Zuvor wurde er in Einzelhaft im Hochsicherheitstrakt auf einem Militärstützpunkt bei Washington festgehalten.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Haftbedingungen kritisiert und von einer möglichen Menschenrechtsverletzung gesprochen. Manning wurde im vergangenen Jahr festgenommen.

Ihm wird vorgeworfen, Hunderttausende Unterlagen an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergegeben zu haben, darunter Dokumente zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak.

Einmal zahlen
.

Fehler auf taz.de entdeckt?

Wir freuen uns über eine Mail an fehlerhinweis@taz.de!

Inhaltliches Feedback?

Gerne als Leser*innenkommentar unter dem Text auf taz.de oder über das Kontaktformular.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de

Ihren Kommentar hier eingeben