Was fehlt …: … ein möglicher Minister
„Unmöglich“ gibt's nicht, zumindest nicht im Emirat Dubai und zwar egal, ob dessen Bürger das glauben oder nicht. Denn dort existiert nun ein Ministerium fürs Mögliche. „Wir haben als weltweit erste ein virtuelles Ministerium der Möglichkeiten eingeführt“, twitterte am Dienstag stolz der Herrscher des Emirats, Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktoum.
Dieses virtuelle Ministerium soll ohne eigenen Minister auskommen und durch die anderen Kabinettsmitglieder der Regierung Dubais mit Leben erfüllt werden. Diese sollen drängende Herausforderungen des Landes bearbeiten und neue Regierungsprogramme auflegen.
Mit der Einrichtung des Ministeriums zeigte sich das Emirat nicht zum ersten Mal besonders kreativ. Schon 2016 wurden dem Land Glückseeligkeit verordnet. Ein Ministerium für Glück und Toleranz war damals geschaffen worden, um Glück und Toleranz als „fundamentale Werte in der Gesellschaft“ zu verankern, wie Scheich Mohammed erklärte.
Das Emirat Dubai ist eine absolute Monarchie und Teil der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Emirat steht häufig in der Kritik für die schlechte Behandlung ausländischer Arbeitskräfte und die Unterdrückung sexueller Minderheiten. Wiederholt berichten Oppositionelle über verschwundene und gefolterte Aktivisten. (taz/afp)
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