piwik no script img

Was fehlt …… die Pferdestärke bei Uber

Auf den Straßen von Michigan ist jetzt ein ganz besonderes Taxi unterwegs – und das hat genau ein PS. Tim Hochstedler hat eine Kutsche an sein Pferd geschnallt, ein Schild mit der Aufschrift „Amish Horse and Buggy Rides“ an ihr befestigt, und sein ganz eigenes Taxiunternehmen war geboren. In seiner Heimatstadt Colon bietet er Fahrten in der Kutsche an. Diese hat er auf den Namen „Amish Uber“ getauft. In der Uber-App sucht man den Amischen und sein Pferd bislang jedoch vergebens.

Muss man sich nach einer durchzechten Nacht in Colon immer noch ein Taxi rufen, kutschiert Hochstedler seine Gäste tagsüber sogar bis vor die Haustür. Seine Passagiere sind begeistert von dem Service, der so viel außergewöhnlicher und mit einem Preis von 5 Doller pro Fahrt auch noch wesentlich preiswerter ist als eine herkömmliche Taxifahrt. Außerdem ist das Gespann viel umweltfreundlicher als die Konkurrenz in den gelben Autos und hinterlässt sogar gratis Dünger – na wenn das kein Service ist. (taz)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare