Was fehlt …: … Nachdenken bei Til Schweiger
Til Schweiger denkt nicht lange nach. Das gilt auch bei der Beurteilung anderer Menschen. „Ich entscheide sofort, ob ich jemanden mag oder nicht. Ich spür das“, sagte der 54-Jährige dem Psychologiefachmagazin Freundin.
„Aber wenn ich jemandem eine Chance gab, bei dem ich ein schlechtes Gefühl hatte, wurde ich stets eines Besseren belehrt.“ Sein ursprüngliches Gefühl sei am Ende immer richtig gewesen. Immer. Das klingt nicht unbedingt nach kritischer Reflexion.
Um mit Schweiger befreundet sein zu können, müsse man etwas verkörpern, zu dem er aufblicken kann. „Ich muss auf meine Freunde stolz sein können“ – worauf genau sei nicht so wichtig. Stolz, egal worauf. Na das klingt doch echt super, Til. (dpa, taz)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert