: Warnke verärgert über Luftfahrtattaches
Bonn (ap) - Bundesverkehrsminister Jürgen Warnke hat sich verärgert darüber geäußert, daß sich die alliierten Luftfahrtattaches bisher nicht auf den neuen Winterflugplan zwischen dem Bundesgebiet und West-Berlin einigen konnten.
Der Winterflugplan hätte eigentlich am vergangenen Sonntag in Kraft treten sollen, wurde bisher aber von den Alliierten nicht genehmigt. Warnke erklärte dazu am Dienstag in Bonn, das bisherige Verfahren, über die alliierten Luftfahrtattaches die Fluganbindung West-Berlins abzustimmen, sei „überholt“.
Warnke gab der Hoffnung Ausdruck, daß durch Abstimmung auf der politischen Ebene zwischen den Westalliierten untereinander und zwischen den Westalliierten und der Bundesregierung der Winterflugplan im vollen vorhergesehenen Umfang zum 7. November in Kraft treten könne. Danach müsse unverzüglich ein neues Verfahren erarbeitet werden, um eine Wiederholung der Pannenkette dieses Jahres zu vermeiden.
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen