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Von wem geht die Gewalt aus?

betr: „Autonome, Steine, Scherben“, taz vom 4. 6. 07

Die Verwendung des Begriffs „Gewalt“ ist hier sehr interessant. Jede Art von Behinderung einer Demonstration, z. B. bei der Anreise von Demonstranten, ist ein Akt der Gewalt. Und dies geschah, bevor der Demozug in Rostock überhaupt losging. Zudem sollten an staatlich bezahlte Polizeibeamte höhere Kriterien gestellt werden, was den verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Gewaltmonopol angeht, als an einfache Bürger. Bei Kreutzfeldt findet sich nur der harmlose Satz, dass „die Polizei auch nicht gerade zur Deeskalation beigetragen habe“.

TOBIAS WEBER, Hamburg