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VerweisGender Marketing

Die Forschungslage ist ziemlich eindeutig: Durch Vorbilder in der Werbung werden Kinder in ihrem Rollenverständnis eingeschränkt, genauso wie in ihrem Verhältnis zum eigenen Körper, in ihren Interessen und Wünschen. Daher ist Prinzessinnenshampoo in Pink und in Hellblau für Ritter, also Gender Marketing einfach nur: Scheiße. Aus Profitinter­essen, Unwissenheit und Ignoranz werden wichtige Errungenschaften der Gleichberechtigungsbewegung von Unternehmen aufs Spiel gesetzt. Um sie daran zu erinnern, dass sie Verantwortung tragen, die sich nicht auf abstrakte ökonomische Mechanismen abwälzen lässt, verleiht die Goldene Zaunpfahl-Initiative heute den Negativpreis für absurdes Gender Marketing. HAU 1, Stresemannstr. 29, 18 Uhr

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