■ Verurteilt: 14 Jahre für Mord
Limburg (dpa) – Zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren und neun Monaten wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung hat das Limburger Landgericht gestern einen 23jährigen verurteilt, der am 7. Januar im Wetzlarer Bahnhof einen 53jährigen, dort in einem Schlafsack schlafenden Obdachlosen totgetreten hatte. Außerdem wurde für den alkoholabhängigen Mann, der zur Tatzeit einen Blutalkoholgehalt von 2,5 Promille hatte, die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Er hatte sein Opfer zunächst mit Fußtritten traktiert und ihn dann mit einen Sprung auf den Kopf getötet.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen